Maasai Mara Nationalreservat Kenia
Mai 6, 2025 Beiträge
Unser Abenteuer im Maasai Mara Nationalreservat begann früh am Morgen um 6 Uhr, als die ersten Sonnenstrahlen die Savanne durchdrangen. Die Aufregung war groß, denn wir wussten, dass uns ein unglaubliches Erlebnis in einem der berühmtesten Reservate Kenias erwartete.
Gleich zu Beginn bereicherte eine Begegnung mit Maasai-Mara-Frauen unsere Reise. Sie begrüßten uns herzlich und boten Souvenirs an. Wichtig zu wissen: Feilschen gehört zur Tradition. Man muss über den Preis verhandeln, das ist üblich. Die Frauen sind hartnäckig und lassen einen nicht gehen, bis man etwas kauft. Es war der perfekte Auftakt zu einem Tag voller wilder Schönheit. Eine Gelegenheit, in ihre Kultur und Traditionen einzutauchen.


Safari
Unsere Safari wurde vom besten Fahrer Jeff geführt, der buchstäblich wie eine wandelnde Enzyklopädie war. Sein Wissen über Wildtiere, Pflanzen und die Geschichte der Maasai Mara war beeindruckend. Fahrer wie Jeff nutzen Funkgeräte, um Informationen über gesichtete Tiere auszutauschen. So waren wir immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Sobald Löwen, Zebras, Gazellen oder Elefanten in der Nähe waren, fuhren wir sofort dorthin.
Wir hatten das Glück, fast alles zu sehen – Löwen, Giraffen, Nashörner, Hyänen, Impalas und Zebras waren überall um uns. In der Maasai Mara, wie in ganz Afrika, ist die Natur unberechenbar, und genau das macht eine Safari unvergesslich.



Es ist erwähnenswert, dass nur etwa 20 Prozent der Tierpopulation während der Migration im Maasai-Mara-Nationalreservat verbleiben. Die meisten von ihnen ziehen in Richtung Serengeti. Diese Migration ist als „Ruf der Natur“ oder das „Siebte Weltwunder“ bekannt. In dieser Zeit machen sich Tausende von Tieren auf die Suche nach neuen Weideflächen und Wasserquellen. Obwohl die Migration in vollem Gange war, hörte das Maasai-Mara nie auf, mit seiner natürlichen Schönheit und Lebensfülle zu beeindrucken.
Was die Safari-Regeln betrifft, war eines klar – niemals das Fahrzeug verlassen! Die Safari-Richtlinien verlangen, dass man jederzeit im Fahrzeug bleibt, da Tiere Fahrzeuge in der Regel nicht angreifen. Sie nehmen sie als große Objekte wahr, die keine Bedrohung darstellen. Diese Regel schützt sowohl uns als auch die Tierwelt und ermöglicht es uns, sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, ohne ihr Verhalten zu stören.
Stamm der Maasai Mara Nationalreservat
Unser Abenteuer dauerte bis 17 Uhr, danach fuhren wir zu unserem Glamping-Park. Doch der Höhepunkt des Tages stand noch bevor! Wir hatten die Ehre, den Stamm der Maasai zu besuchen, wo uns Moses, der Sohn des Häuptlings, herzlich empfing. Moses gab uns einen tieferen Einblick in die Bräuche und die Kultur seines Volkes. Ein Erlebnis, das wir für immer in Erinnerung behalten werden.


Unter den faszinierenden Fakten, die Moses mit uns teilte, erzählte er, dass die Maasai-Mara-Leute Kuhblut trinken, das ihnen Ausdauer und Kraft verleiht. Sie legen oft weite Strecken während ihrer nomadischen Wanderungen zurück. Dieses Ritual gilt als lebenswichtig für das Überleben unter den harten Bedingungen der Savanne.
Interessant ist, dass die Maasai das Recht haben, mehrere Ehefrauen zu haben. Jede Frau hat gleiche Bedingungen und Status innerhalb der Familie. Frauen spielen eine wichtige Rolle beim Hausbau – traditionelle Häuser werden aus Kuhdung, Lehm und Wasser gebaut. Der Bau eines Hauses dauert etwa drei Monate. Diese Häuser halten normalerweise etwa neun Jahre. Danach müssen sie wegen Termiten umgesiedelt werden, die ständig die Fundamente bedrohen.
Abschließende Gedanken
Diese Safari bot nicht nur die Gelegenheit, unglaubliche Wildtiere zu sehen, sondern erinnerte auch an die tiefe Verbindung zur Natur, Tradition und Kultur der Maasai. Ohne unsere Agentur Globe Tracker wäre all dies nicht möglich gewesen. Besonders unserem phänomenalen Guide Lazar, der uns Afrika auf eine völlig andere Weise erleben ließ. Authentisch, ungefiltert und tief verbunden mit dem, was dieses erstaunliche Reiseziel wirklich bietet. Wenn Sie Maasai Mara noch nicht besucht haben, ist dies ein Erlebnis, das Sie nicht verpassen dürfen. Wie uns die Maasai lehrten: „Das Leben ist in der Natur.“